Dienstag, 4. Januar 2022

 Illustrierte Kürzestgeschichten

Inspiriert durch gefundene Einkaufszettel –

wöchentlich erzählt von März 2019 bis Juli 2020.

 

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 Zara Cansel Adatepe



 

Wir sehen den Einkaufszettel der Grundschullehrerin Zara Cansel Adatepe, geboren in Malatya und vierjährig 1988 nach Berlin-Kreuzberg gekommen, geschrieben auf ihre Unterrichtsvorbereitung zum Thema „Wasser“.

Zara Cansel Adatepe spielte als Schülerin in der Theater-AG Hauptrollen und zeichnete viel, wenn sie allein war, studierte nach ihrem Abitur Grundschulpädagogik und wurde Lehrerin an der Kreuzberger Aziz Nesin-Grundschule.

Eines Tages schleppte sie ein Schlauchboot und zwei Ruder auf das Dach des Hauses, in dem sie mit ihrer Familie wohnte, setzte sich in das Boot und ruderte los.

Und ruderte und ruderte, bis das Boot durch die Wolken dahin glitt – ganz leicht und sacht.

Das fand Zara Cansel sehr schön.

Aber dann ritzte der Berliner Fernsehturm mit seiner Spitze das Boot auf, so dass es sank.

Und was passierte mit Zara Cansel?

Eigentlich nichts. Sie fuhr mit dem Aufzug für das Betriebspersonal nach unten und mit einem Taxi nach Hause.

Eh Zara Cansel Adatepe ins Bett ging, schrieb sie an der Unterrichtsvorbereitung zum Thema „Vom Fliegen“. Dabei schlief sie ein und träumte vom Boot auf dem Dach und vom Rudern in den Wolken.

 

 

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Sonntag, 2. Januar 2022

 Illustrierte Kürzestgeschichten

Inspiriert durch gefundene Einkaufszettel –

wöchentlich erzählt von März 2019 bis Juli 2020.

 

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Transition - Detransition

Seit Jahren benutzte Erwin für handschriftliche Notizen aller Art die unbedruckten Seiten der einseitig bedruckten Blätter, die er noch aus den Zeiten seiner Doktorarbeit herumliegen hat. Für Einkaufszettel und Telefonnotizen zerteilte er sich hin und wieder einen Stoß Blätter mit dem Brieföffner. Wenn er dabei zufällig auf die bedruckte Rückseite achtete und ein paar Zeilen las, erinnerte er sich sofort an seine damalige Arbeitssituation. Er schrieb damals an „Liebe und Gerechtigkeit. Über die Relevanz politischer Emotionen für die Politik“. Es ging ihm um die moralische Grundlegung liberaldemokratischer Gesellschaften und darum, dass Anstand und Respekt als emotionale Basis grundlegend sind für die Moral.


Er besuchte das Kolloquium seines Doktorvaters, ging aber nur unregelmäßig hin, weil ihn das, was die anderen vortrugen, meistens nicht besonders interessierte und das Verhältnis zu Prof. B. auch nicht spannungsfrei war.

Immerhin hatte er summa cum laude für die Arbeit bekommen. Aber er hatte viel zu lange daran geschrieben, mehr als fünf Jahre.

Seine aktuellen Probleme wiegen jetzt viel schwerer als die, mit denen er sich während der Doktorarbeit herumquälte, er hatte nämlich seine Doktorarbeit als Erwin begonnen und sie als Laura abgegeben.

Dass er trans sei, wusste er eigentlich schon seit seiner Jugend, als er im Schlafzimmer seiner Eltern heimlich die Kleider seiner Mutter anzog und sich dabei so wohl fühlte.

Seine Transition war eigentlich glückhaft verlaufen. Er nahm regelmäßig Hormone – Östrogene und Testosteronblocker –, hatte eine Brust bekommen, trug Frauenkleider, ließ sich die lang gewachsenen Haare einmal monatlich professionell ondulieren und trug nun den schönen, von ihr selbst gewählten Namen Laura.

Die Hormone hatte sie natürlich erst verschrieben bekommen, nachdem ihr Psychotherapeut und dann ihr Allgemeinarzt ihr bescheinigt hatten, dass bei ihr Transsexualität vorliege.

Glücklicherweise hatte er sich noch nicht operieren lassen, denn seit einigen Monaten hatte er Zweifel. War er wirklich trans? War ihm das Transitionieren vielleicht zu leicht gemacht worden?

Als er zufällig in einer Monatsbeilage der FAZ einen kritischen Bericht zur psychotherapeutischen und ärztlichen Behandlung von Transsexuellen las, sah er plötzlich klar. Es stimmte nicht mehr.


„Warum mit künstlichen Hormonen meinen Mann-Körper kaputt machen“, sagte sich Erwin.

Und aus Laura wurde wieder Erwin.

 

 

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Samstag, 1. Januar 2022

Illustrierte Kürzestgeschichten

Inspiriert durch gefundene Einkaufszettel –

wöchentlich erzählt von März 2019 bis Juli 2020.

 

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 Ob das in Lyon geht?

  

                                           

Nachdem Karl die zwei Kästen Selters und den übrigen Einkauf per Auto vors Haus gebracht und zwei Etagen hoch in die Küche geschleppt hat, lässt er sich befriedigt, aber erschöpft am Küchentisch nieder.

„Haste alles bekommen, was ich Dir aufgeschrieben hab’ – auch die Bodylotion?“

„Ja – war aber ne ziemliche Schlepperei. Stell Dir vor, wir hätten das Auto nicht mehr!“

„Dann gehen wir eben mit dem Einkaufswagen zu Fuß zu EDEKA. Und das Wasser lassen wir uns von einem Getränkehändler liefern.“

„Für unsern Golf kriegen wir höchstens zwei Tausend, obwohl er unfallfrei und gut gepflegt ist.“

„Wenn wir den Golf verkaufen, sparen wir Steuern und Versicherung. Der Wagen steht doch bloß unten rum. Auch im Sommer waren wir nur zwei Mal zum Wandern in Brandenburg und einmal an der Ostsee. Das Ding lohnt sich nicht mehr.“

„Martina hat mich gefragt, ob sie unsern Golf für eine Fahrt mit ihrer Freundin nach Lyon leihen könnte.“

„Und was hast Du ihr geantwortet?“

„Na ja, ich konnt’ nicht Nein sagen.“

„Hast Du diesen Herrn Matschke angerufen? Ich hatte Dir seine Nummer oben auf den Einkaufszettel geschrieben.“

„Was will der denn von uns?“

„Ich hatte seine Frau getroffen und ihr erzählt, dass wir den Golf verkaufen wollten. Matschke wird wohl Interesse an unserm Golf haben.“

 

Eine Woche später:

Karl nimmt den Hörer ab, hört eine kurze Weile zu und sagt dann: „Habt ihr genug Geld, um mit dem Zug zu fahren?“ Er hört wieder zu und antwortet kurz: „Okay!“

Zu Maria sagt er: „Sie haben den Ölwechsel vergessen und sind mitten in Lyon hängen geblieben. Der Abschleppdienst habe gesagt, dass die Reparatur sehr teuer werde. Ihre Rückfahrt mit der Bahn bezahle der ADAC.“

„Lass ihn in Lyon verschrotten – Du wirst achtzig!“ sagt Maria.

Ob das in Lyon geht, fragt sich Karl.

 

 

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Freitag, 31. Dezember 2021

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 Vernehmungsprotokoll

 

Er sei zwar potentieller Erbe, habe aber, bevor es zur Testamentöffnung komme, schon einmal selber die Schmuckstücke der verstorbenen Tante Siggi sicherstellen wollen. Er habe ja einen Wohnungsschlüssel gehabt, und er sei dann sehr schnell fündig geworden, denn Tante Siggi habe all ihren Schmuck in einer weißen Schmuckschatulle – fünf Fächer und Spiegel im Deckel – in ihrem antiken Sekretär aufbewahrt. Er habe die Schmuckschatulle an sich genommen und nach Hause verbracht.

Schon im ersten Moment habe er daran gedacht, den Schmuck zu Geld zu machen. Er verstehe zwar nichts von Schmuck, aber er habe sich an die Erzählungen von Tante Siggi erinnert, wonach sie und ihr Mann, der schon vor Jahren verstorbene Onkel Gustav, auf ihren Reisen viel Geld für ausgefallenen Schmuck ausgegeben hätten.

Da sein Freund Christian, mit dem er fünf Jahre zusammen gelebt habe, ihn verlassen habe, sei er auf die Idee gekommen, sich mit einem neuen schönen Hobby über seinen Verlust und seine abgründige Traurigkeit hinweg zu trösten. Er habe Uhren reparieren wollen und für dieses Hobby viel Geld gebraucht, denn er habe sich ja die ganze Ausrüstung und Einrichtung erst anschaffen müssen. Die zur Grundausstattung gehörenden Werkzeuge wie Werkhalter, Schraubendrehersatz, Federstegwerkzeug, Staubbläser, Pinzetten, Uhrmacherlupen, aber auch Entmagnetisierer, Dichtigkeitsprüfgerät, und nicht zu vergessen, Zeigerabheber, seien zwar alle nicht so teuer, kosteten aber doch zusammen eine ganze Menge. Zudem brauche man auch einen Satz Öle, spezielle Reinigungsmasse und Öler. Und da er ja zum Einstieg auch eine große robuste Taschenuhr zum Zerlegen gebraucht habe, zwar günstig im Preis, aber auch nicht ganz billig, so habe er also eine größere Summe benötigt. Schließlich sei noch ein Tischaufsatz nötig gewesen, ein normaler Tisch sei ja zu niedrig.

Also habe er Tante Siggis Schmuck, um keinen Verdacht aufkommen zu lassen, in drei Teile geteilt und drei verschiedenen Juwelieren zum Kauf angeboten. Das habe überraschend gut geklappt, die drei Juweliere hätten ihm über anderthalbtausend Euro für Tante Siggis Schmuck gezahlt.


Dieses Geld habe er dann sofort in die Grundausstattung investiert und mit dem Uhren-Zerlegen und -Zusammenbauen begonnen. Die Grundfertigkeiten habe er sich durch das genaue Betrachten der Uhrenbauerkanäle auf Youtube erworben.

Seitdem er Uhren zerlege, wieder zusammenbaue, reinige und repariere, sei er mit seinem Leben wieder zufrieden. Insofern bereue er auch nicht, was er getan habe. Schließlich habe er das Geld für den gestohlenen Schmuck von Tante Siggi gut angelegt. Den Rest des Schmuckgeldes wolle er übrigens dem CBM, der Christoffel-Blindenmission, spenden.

 

Montag, 27. Dezember 2021

 

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 Schwarzmeerfrauen

 

Eine Stunde braucht Irene für die Fahrt mit U- und S-Bahn von Berlin-Marzahn nach Berlin-Friedenau, wo sie drei Mal pro Woche in der Wohnung ihrer Enkelin Olga auf ihre Urenkelin Helene aufpasst.

Irene, 1938 als Schwarzmeerdeutsche in der Südukraine geboren, wuchs in Krasnojarsk auf, weil ihre Familie während des Zweiten Weltkrieges 1941 nach Sibirien deportiert wurde. –

1967 heiratete Irene, Sportlehrerin, den Russlanddeutschen Gerhard Andrejewitsch Weber, Ingenieur.

1990 siedelte die Familie mit zwei Töchtern, Erika und Maria, nach Berlin um, wo sie in Marzahn in eine ordentliche Plattenbauwohnung einzogen.

Beide Töchter studierten. Maria wurde Anästhesistin und heiratete einen Chirurgen; deren beider Tochter Olga ist HNO-Ärztin, verheiratet, mit einem Kind; Erika arbeitet als Grafikerin und lebt alleine.

Die Reisen durch Berlin fallen Irene von Mal zu Mal schwerer, aber sie freut sich dann doch sehr, ihre Urenkelin Helene zu sehen und mit ihr zu spielen.

An ihren Tagen in Friedenau übernimmt sie Olgas Haushalt und kauft dafür morgens, wenn sie mit der S-Bahn am Bundesplatz eintrifft, bei ALDI ein.

Für Gerhard Andrejewitsch kauft sie Leberwurst, und damit macht sie ihm, wenn sie abends nach Hause zurückkehrt, eine besondere Freude, denn die ALDI-Leberwurst erinnert Gerhard Andrejewitsch seltsamer Weise an russische Leberwurst mit viel Knoblauch.

 

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Samstag, 25. Dezember 2021

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 Frozen Hell oder „Leben ist das, was passiert“

Marwin ist der, der mit seinem Erfindungsreichtum und der vollen Bandbreite seiner Ideen und Visionen die Songs und Bühnenoutfits für „Frozen Hell“ zaubert. Der musikalische Stil von Frozen Hell definiert sich durch die elektronischen Beats der Band, drei Männerstimmen, Bass, Tenor und Countertenor – Marwin, Nico und Lasse. Diese Mischung ist höllisch schrill. Zu ihrem Elektropop passen die frechen, provokanten Texte in deutscher Sprache, in denen sich berlineske Sexyness, Outlawpower plus Glamour zu tiefgekühlter Poetik verbinden.

Mit dem Song „Leben ist das, was passiert“ will Frozen Hell am nächsten European Song Contest in Rotterdam teilnehmen. Um sich in der deutschen Vorentscheidung für die Teilnahme zu qualifizieren, haben Frozen Hell wochenlang in einem Studio in Berlin-Adlershof an ihrem Song, am Rhythmus, an Körpersprache und Mimik gearbeitet. Allmählich hat alles Gestalt angenommen. Besonderen Spaß hat allen die Arbeit am Video gemacht, die Szenen, die sie nachts auf dem Brandenburger Tor, auf einem Kanalbelüftungsschiff und in den Berliner Rieselfeldern mit einem künstlichen Storch gedreht haben.

Jetzt passt alles – aber die Choreographie der Tänzer stimmt noch nicht. Für die Arbeit an der Bühnenperformance hat sich die Band bei einem Ballettmeister in einem Kölner Tanzstudio angemeldet.


Vor dem arbeitsbedingten Umzug nach Köln hat Marwin auf dem HelloVape-Gutscheinchen seine To-do-Liste aufgeschrieben. Durchgestrichen und erledigt: > Steuerberater, > Strähnenfrisur und > Grippe-Impfung. Noch zu erledigen: > Das Briefing zum Auftritt. > Die Kündigung des Probenraums in Adlershof, wo ihm vorige Woche Anne Will über den Weg gelaufen ist, – die ist ja jetzt wieder Single.

Schließlich noch > 30 € einzahlen für Reisepass und Reisegenehmigung (ESTA) für USA.

Früh am Morgen war im Deutschlandfunk die Rede von mehr als zweitausend Erkrankten und 45 Todesopfern durch den Konsum von E-Zigaretten in USA.

Jetzt ist Schluss mit Marwins Überlegungen zum Umstieg von Zigaretten auf HelloVape-Liquids und E-Zigaretten. Marwin will weder Dampfer werden, noch Raucher bleiben.

Schluss mit Rauchen! Endgültig!

Fit bleiben für Frozen Hell!

 

 

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Dienstag, 21. Dezember 2021

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37

 What could be more homely?

 

Kerstin Scheschonka, die aus der Oberlausitz stammt, wo ihr Vater Schäfermeister Dytmar Scheschonka und ihre beiden Brüder Rainer und Danko wie ihre Vorfahren Schafhirten sind und Schafzucht betreiben, war nach der Wende aufgebrochen, um etwas von der Welt zu sehen.

Aber sie blieb bereits in den schottischen Highlands hängen, weil sie sich, um etwas Geld zu verdienen, auf einer Schaffarm bei Glenesk im östlichen Hochland um die Lämmeraufzucht und -fütterung kümmerte, eine zeitaufwendige, anstrengende Arbeit, die ordentlich bezahlt wurde.

Bei der Erkundung der berühmten Whisky-Bar im Glenesk Hotel lernte sie den Schafscherer Shawn kennen, der mit Kollegen und Freunden den Wettbewerbssieg als Gun shearer – ein Schaf in 28 Sekunden! – in der Whisky Bar feierte.

Kerstin und Shawn, diese beiden tatkräftigen und lebenslustigen Menschen fanden also einander und lebten von nun zusammen in Shawns Haus in Dalkeith, einem geerbten, bescheidenen, mit Feldsteinen errichteten Einfamilien-Stadthaus mit zentraler Gasheizung.

Der Streit um den Namen des Babys zwischen Shawn und Kerstin begann schon, ehe das Baby geboren war. Nach Kerstin sollte es Ilse heißen – Ilse nach ihrer Großmutter Ilse Scheschonka –, nach Shawn musste es Bedelia heißen – nach Shawns Großmutter Bedelia Stewart. 

Da Kerstin das Baby unbeabsichtigt und ohne Hilfe im Lämmerstall zur Welt brachte, konnte sie ihren Wunsch durchsetzen, und so wurde das Baby auf den Namen Ilse Bedelia getauft, Ilse Bedelia Scheschonka.

Als Ilse Bedelia zehn Jahre alt war, fand Shawn, der die schweißtreibende Schafschererei aufgab, mit Hilfe seines Onkels Bill Taylor eine gut bezahlte Stelle als Lieferwagenfahrer für die Whiskybrennerei in Lochranza auf der Isle of Arran.

Ilse Bedelia besuchte erst die Arran High School in Lamlash und später die Secondary School in Prestwick, wo sie Home Economics studierte.

Nach Ilse Bedelias Auszug wollten sich Kerstin und Shawn eine längst gewünschte neue Sitzgarnitur mit großem und kleinem Sofa und vielen Kissen kaufen, eine, die sie in Prestwik bei Marks & Spenzer aussuchen wollten.

Während der Fährüberfahrt zum Festland notierte Kerstin, was Shawn vor der Rückfahrt noch in einem Supermarkt in Prestwick einkaufen sollte und was sie in der Küche noch so brauchte: carrots, onions, garlic … – and sweet potato wedges.

„BBC Scotland-TV with sweet potato wedges on the new divan – what could be more homely“, dachte Kerstin, als sie während der Überfahrt zurück nach Arran im scharfen Seewind an der Reeling von Shawn umarmte wurde.

 

 

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